Leo, Urlaub mit Hund

Segeln mit Hund #3

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Ein weiterer einwöchiger Segeltörn liegt hinter uns. ❤
I
nsgesamt haben wir 66 Seemeilen (ca. 122 km) zurückgelegt.

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Dieses Mal war das Wetter nicht ganz so auf unserer Seite, aber wir haben unsere Tage ganz gut um den Regen drumherum planen können, und so sind wir nie richtig nass geworden, weil wir entweder abends schon im Schiff lagen, oder noch im Restaurant saßen.

Leo war die ganze Woche nicht einmal schwimmen, weil er im Boot einfach schlecht getrocknet wäre und er sowieso eine kleine Frostbeule ist… 😀

Angekommen im „Jachthaven De Meerkoet“ Echtenerbrug, dem Hafen, in dem unser Boot dieses Jahr liegt, haben wir schnell alles beladen, haben eine Runde mit Leo gedreht und sind in ein Restaurant gegangen, um uns vor dem Regen zu verkrümeln.
In einer Minute ist man hier direkt an einem schönen Spazierweg parallel zum Kanal und direkt am Tjeukemeer, wo die Hunde freilaufen können.
Mir kam ein kleines Mädchen entgegen, höchstens 8 bis 9 Jahre alt würde ich schätzen, mit 5 kleinen Pekinesen oder ähnlichem an der Leine. 😀 Total süß! 

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Am nächsten Tag sind wir nach Heeg gesegelt und haben dort im „Passantenhaven Heegerwâl“ festgemacht. Als wir vor ein paar Wochen dort waren, war bis auf den letzten Liegeplatz alles voll. Dieses Mal waren wir, mit ein paar wenigen anderen Booten, alleine. Kein Anstehen an den Duschen und Toiletten, Liegeplatz direkt am Toilettenhäuschen.
Hier hat man extrem gemerkt, dass die Ferien in Deutschland zu Ende sind. 😀
Direkt am Hafen ist ein Strand, an dem man auch mit Hund baden kann, Eine kleine Wiese ist dort auch, und dadurch, dass wenig los war, konnte Leo da auch ohne Leine laufen, allerdings sind die Möglichkeiten hier doch sehr begrenzt, richtig schöne Möglichkeiten, mit dem Hund freilaufend spazieren zu gehen, sind hier vom Hafen etwas weiter entfernt.

Weiter ging es in die „Marina Stavoren“, ein Ort direkt am Ijsselmeer. Der Weg dorthin war alles andere als entspannt und angenehm. Viel Welle und Wind, dadurch viel Krängung und stampfen durch die Wellen.
Leo und ich haben uns dann kurzerhand unter Deck gelegt und den restlichen Weg verschlafen. 😀
Stavoren wiederum hat aber einen tollen Hafen, direkt an einer kleinen Parkanlage gelegen, in der Leo viel und lange freilaufen konnte. Mitten im Ort gibt es einen Supermarkt, der sowohl mit Schiff, als auch mit dem Auto/zu Fuß etc. zu erreichen ist. In Holland gibt es ja, gefühlt, mehr Kanäle als Straßen.

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Von Stavoren ging es weiter über das Ijsselmeer nach Enkuizen, in den „Compagnieshaven Enkuizen“. Ein riesen großer Hafen in den die Schiffe im Minutentakt einfuhren.
Im Bereich des Meldestegs stand ein kleines Häuschen, aus dem uns der nette Hafenmeister direkt die Boxnummer, die wir nehmen sollten, zugerufen hat mit dem Kommentar „Die Box ist auch angenehm für den Hund.“ So wird man doch gerne empfangen. 🙂
Enkuizen hat zwar, direkt am Hafen, wieder nicht viele Möglichkeiten, dass die Hunde freilaufen können, allerdings ist es eine super schöne alte Stadt, mit alter Stadtmauer, schönem Freilichtmuseum, alten funktionstüchtigen Zugbrücken, tollen Kneipen und Restaurants, einer schönen Parkanlage … Einfach toll.

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Da am nächsten Tag für frühen Nachmittag starker Regen angesagt wurde, haben wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg nach Lemmer gemacht. Es war wenig bis gar kein Wind, sodass wir fast die gesamte Strecke unter Motor fahren mussten.
Im „Jachthaven Lemmer Binnen“ waren wir dieses Jahr schon ein paar Mal. Der Hafen ist schön gelegen, nach zum Hundestrand und der Innenstadt. Den Hundestrand haben wir uns dieses Mal gespart, weil das Wetter einfach nicht gut genug war. Schöne Spaziergänge mit Hund kann man hier vom Hafen aus dennoch super machen.

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Leider ging es am nächsten Tag schon wieder zurück nach Echtenerbrug. Der schönste Segeltag vom ganzen Törn, Sonne pur, genug Wind um ordentlich vorwärts zu kommen und Leo hat es auch nochmal richtig genossen.

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Die Niederländer sind total offen und entspannt, was das Thema Hunde angeht. Es gab kein einziges Restaurant, welches wir besuchen wollten, wo Hunde nicht erwünscht waren.
Leo hat meist noch vor uns was zu trinken bekommen und so gut wie jeder Zweite, der uns entgegen gekommen ist, hat Leo die Hand entgegen gestreckt und wollte ihn streicheln.
Trotz der Schilder „Honden aan de lijn“ liefen die einheimischen Hunde alle ohne Leine und ihre Menschen haben uns sogar manchmal etwas komisch angeguckt, warum Leo denn an der Leine sein muss und nicht einfach mal rennen dürfe. 😀
An allen Häfen waren Hunde gerne gesehen. 🙂

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Nächste Saison wird das Boot wieder hier liegen und wir freuen uns auf einen hoffentlich genauso schönen Sommer, wie wir ihn dieses Jahr hatten! 🙂

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