Bentley, Leo, Produkttests

Wurmkur – ja oder nein?!

Seit ich Bentley habe und mich mit dem Thema Würmer und Wurmkuren beschäftigen muss, hatte ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, als ich dann alle 6 Monate eine Wurmkur gegeben habe, ohne wirklich zu wissen, ob er Würmer hat oder nicht.

Als Leo dann vor 2 Jahren kam und ich mich auch mehr auf Social Media mit den ganzen Hundethemen beschäftigt habe, wusste ich, dass es die Variante gibt, Kotproben einschicken und untersuchen zu lassen, habe mir die ganze Geschichte aber super umständlich und nervig vorgestellt, sodass ich bei der halbjährlichen Entwurmung geblieben bin.

Vor ein paar Wochen hat Vetevo dann bei uns angefragt, ob wir Interesse hätten den Wurmtest zu testen.
Ich bin generell natürlich immer dafür, keine unnötigen Chemikalien in den Hund zu stopfen, und habe den Produkttest gerne angenommen. Immerhin nehmen wir ja auch nicht regelmäßig irgendwelche Medikamente ein, weil wir eventuell ja irgendetwas haben könnten, oder?!

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Nachdem der Test, übrigens sehr sehr schnell, bei uns ankam, habe ich die Boxen mithilfe des QR-Codes mit der Vetevo App aktiviert und drei Tage in Folge j20191030_165536.jpgeweils von beiden Hunden Kotproben in den dafür vorgesehenen Döschen gesammelt.
Um diese auseinanderhalten zu können und Bentleys/Leos Kotproben nicht zu vertauschen, habe ich einen Punkt auf die von Leo gemalt. Hier hätte ich es vielleicht super gefunden, wenn kleine Klebepunkte beigelegen hätten für den zweiten Hund, aber das nur als klitzekleine Anmerkung.

Das Sammeln war bei Leo ganz klasse, weil er immer kilomeeeeterweit auf ein Feld oder ins tiefste Dicki

cht rennt, um sein Häufchen zu machen. 😀
Bentleys zweiten Haufen habe ich fast ganz verpasst, weil ich so sehr mit dem Suchen von Leos Häufchen beschäftigt war. 😀 Die beiden Chaoten ..

Die ersten beiden gesammelten Proben sollte man „kühl lagern“, was nicht allzu kompliziert war da es draußen nur um die 0 Grad hatte. Das stelle ich mir im Sommer allerdings etwas komplizierter vor. Im Kühlschrank würde ich sie jetzt ehrlich gesagt ungern haben wollen. Wie macht man das da? 😀

Wenn man alle gesammelt hat muss man die Probenbox nur noch verschließen, den Rücksendeaufkleber, der beiliegt, draufkleben und in den nächsten Briefkasten stecken. Ich habe die Boxen freitags weggeschickt und hatte montags schon die Ergebnisse, obwohl freitags in einigen Bundesländern ein Feiertag war!
Die Ergebnisse bekommt man schnell und einfach direkt über die App, zusätzlich aber auch per Mail.

Und: Wir sind wurmfrei!

Außerdem kann man die App ebenfalls als „Tagebuch“ für die jährlichen Impfungen, das Gewicht oder die Behandlung gegen Flöhe und Zecken nutzen, wobei das noch nicht so ideal funktioniert wie die Nutzung für die Wurmtests.

Ich muss im Nachhinein sagen, dass ich wiiiirklich super überrascht war wie einfach es doch war. Die ganze Sache wäre nochmal ein Stück unkomplizierter, wenn wir sowieso immer da spazieren gehen würden, wo man die Häufchen sowieso wegmacht.
Da wir aber fast immer mitten im Wald oder im Moor unterwegs sind, und sie auch nicht auf oder an Wege machen, müssen wir es selten einsammeln.
Aber auch so war es schnell gemacht. Am Briefkasten laufe ich, wenn ich zur Arbeit gehe, auch jeden Tag vorbei und dass die Analyse der Proben so schnell geht hat mich wirklich überrascht.

Ich denke wir bleiben auf jeden Fall bei der Variante, bevor wir nochmal unnötig eine Wurmkur geben! 🙂

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Bentley, Leo

Tante Hilde Hundebett „Düne“

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Die Suche nach dem geeigneten Hundebett …

Bei Bentley war das damals eigentlich total unkompliziert. Solange er eine Decke hat, in die er sich einrollen kann, hat er sich bisher mit jedem Hundekörbchen oder -bett zufrieden gegeben.

Dann kam Leo und ein größeres Körbchen.. Bentley hat sich sofort immer in das Große gelegt, und Leo musste sich ins Kleine quetschen. Anfangs noch kein Problem, weil Leo nicht viel größer war, aber wie das mit den Welpen so ist, wachsen Sie ja nunmal schnell.

Dazu kommt, dass Leo recht wählerisch ist, was seinen Schlafplatz angeht und ich eins haben wollte, was gut und ordentlich zu reinigen ist. Viele Hundebetten kann man ja leider nicht komplett abziehen und waschen.

Durch eine Freundin bin ich auf die „Tante Hilde“ Hundebetten aufmerksam geworden und habe mich mit der lieben Simone in Verbindung gesetzt!

Ihre Betten haben alles, was ich wollte:
– eine gewisse Größe
– einfache Reinigung
– robuster Stoff
– schöne Farbe, passend zur Einrichtung

Als das Bett ankam, es ist übrigens das Modell „Düne“ in braun und Größe XXXL, war ich von der Größe ehrlich gesagt doch etwas überwältigt. Meine Vorstellungskraft, wenn irgendwo Maße angegeben sind, ist leider mehr als schlecht. 😀
Für Leo & Bentley ist die Größe so aber perfekt. Sie können sich beide reinlegen und haben ausreichend Platz.
Wir haben das Nest nun schon mehrere Monate in Gebrauch und sind immer noch total begeistert.
Der Bezug lässt sich super leicht (komplett, auch von den Seitenteilen!!!) abziehen und waschen. Wenn der „matschige“ Hund zum trocknen im Nest lag saugt man es danach einmal aus und es ist wieder sauber! Der Stoff ist kratzfest und wirklich robust!
Der hohe Rand ist super für Leo, der gerne immer und überall seinen Köpf erhöht ablegt.

Bei uns wird’s zukünftig nur noch Tante Hilde Hundebetten geben! Nach vielem herumprobieren und zwei Hundebetten, die wir tatsächlich auf dem Dachboden liegen haben, weil sie überhaupt nicht angenommen wurden, haben wir endlich das Richtige gefunden!

P.S.: Die Kinder lieben es auch und zum knabbern liegen dem Paket ein paar Knöchelchen bei! 😀 🙂 ❤

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Bentley, Leo

my o‘ dog

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Habt ihr auch immer schonmal gedacht, wie schön es wäre, wenn man nicht immer alleine spazieren gehen müsste (gut, ab und zu gehe ich tatsächlich auch mal gerne alleine mit den Hunden spazieren 😀 ), wenn der eigene Hund mal ein paar Spielgefährten hätte oder man sich zwischendurch einfach mal mit Gleichgesinnten austauschen könnte, weil die Erziehung gerade nicht so läuft und man irgendeine Unart nicht abgestellt bekommt?! 🤔

Die Lösung gibt es seit ein paar Monaten und nennt sich „my o‘ dog“. Eine App, mit der man Hundehalter in seiner Nähe finden kann.

Dank der Filter, die man einstellen kann, kann man zum Beispiel sowohl nach Alter des Herrchens/Frauchens, als auch nach Alter des Hundes, Geschlecht, Rasse etc. suchen und sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Ihr sucht jemanden, der ab und zu mal mit euerm Hund spazieren gehen könnte? Auch danach könnt ihr dort suchen! 🙂

Es gibt noch ein paar weitere tolle Features, die ihr euch unbedingt selber anschauen solltet!

In dem Imagevideo durften Leo, Bentley und ich übrigens mitwirken. ❤

Alles in allem eine tolle App, die jeder Hundehalter auf seinem Smartphone haben sollte. 🙂 😎

Ich bin auf der Plattform natürlich auch vertreten und freue mich über eine Nachricht von euch! ❤

Leo, Rettungshundeausbildung

Eignungstest 16.09.2018

Der Eignungstest liegt jetzt schon eine Woche hinter uns.

Eignungstest – was ist das eigentlich?!

Seit März diesen Jahres sind wir nun in der Rettungshundestaffel aktiv und der „Rettungshunde-Eignungstest“ ist die erste Hürde auf dem Weg zum geprüften, einsatzfähigen Rettungshund.

Es werden verschiedene Elemente geprüft, die das Wesen und das Verhalten des Hundes in verschiedenen Situationen zeigen:

1. „Verhalten gegenüber einer Fremdpersonengruppe“
Eine Gruppe aus vier bis fünf Personen bekam Futter und musste Leo nacheinander zu sich rufen und er muss neugierig und freundlich hinlaufen, sich anfassen lassen.
Im Anschluss liefen die Personen erst im normalen Geh-Tempo, dann etwas schneller und im Laufschritt auf uns in der Mitte zu.
Leo musste sich noch von einer Fremdperson tragen lassen und eine Person lief auf uns zu, fiel vor uns hin und rannte schreiend weg.

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2. „Verhalten bei optischen Umwelteinwirkungen“
Ein flatterndes Tuch, an dem wir vorbei gehen mussten, eine blaue Tonne, die auf uns zugerollt ist, ein Schirm, der in unsere Richtung aufgespannt wurde und eine humpelnde Person mit flatternder Kleidung, die an uns vorbei gelaufen ist.

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3. „Spielen mit einen Gegenstand“
Spieltrieb und sich motivieren lassen mit einem Spielzeug (das IKEA-Bärchen 😀 ) war bei Leo gar kein Problem. 😀

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4. „Verhalten bei akustischen Einwirkungen“
Ein vorbeifahrendes, laut hupendes Auto, eine Metalltonne, mit der ordentlich Krach gemacht wurde und eine laufende Bohrmaschine, an der wir vorbei laufen mussten.

5. „Verhalten bei Feuer und Rauch“
Eine kleine Tonne, in der ein wenig Feuer und Rauch gemacht wurde, und um die wir herumlaufen mussten.

6. „Verträglichkeit mit anderen Hunden“
Im Slalom mussten wir durch eine Reihe anderer Hunde laufen, im Anschluss wurde Leo von einer Fremdperson nochmal durch die Reihe mit Fremdhunden geführt.

7. „Gewandtheit“
Über eine kleine Brücke, durch einen Tunnel und über drei verschiedene Untergründe, bei uns Kieselsteine, eine Plastikwellpappe und ein Stück auf dem Boden liegender Zaun, musste er laufen.

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8. „Verweistest“
Leo musste zum Schluss noch zeigen, dass er „finden“ will, und eine VP (=Versteckperson) anzeigen will. Das Bellen hat im Training sonst immer besser geklappt, aber hier sollte erstmal nur zeigen, dass er den Drang hat hinzulaufen.

Wichtig ist, dass der Hund kein aggressives Verhalten zeigt oder in Panik gerät. Leo hat alles super gemacht und selbst die Brücke und den Tunnel, den er anfangs nicht ganz so toll fand, hat er perfekt gemacht. Zu der Brücke hat er mich im Eignungstest sogar richtig hingezogen, weil er unbedingt drauf wollte. Klar, hat im Training ja auch immer viele Leckerchen gegeben.. 😀

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Ich war vorher tatsächlich mega nervös, was ehrlich gesagt totaler Quatsch war! Aber wie das immer so ist, hinterher ist man halt schlauer! 😀

Bentley

Sechs Wochen Wolfosan

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Wir, bzw. Bentley, darf mittlerweile schon seit sechs Wochen testen, wie das Leben mit Wolfosan von tiershop.de ist.
(Die genaue Krankengeschichte von Bentley könnt ihr in unserem Blogbeitrag „Diagnose Bandscheibenvorfall“ lesen.)

Da ich sowieso schon länger auf der Suche nach etwas war, dass ich Bentley unterstützend geben kann, habe ich mich natürlich umso mehr darüber gefreut, als wir vor knapp sieben Wochen von der lieben Ramona von tiershop.de angeschrieben wurden, mit der Frage, ob wir Interesse an einer Kooperation für das Wolfosan hätten.

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Seit der OP im Januar gab es immer mal wieder schlechte und gute Tage.
Ab und zu ist er beim Pipi machen umgekippt, weil das Beinchen plötzlich nicht mehr so wollte wie er, oder er lief plötzlich auf drei Beinen, weil er das typische Jack Russel Problem mit den Knien auch hat.
Dann gab es aber auch Tage, wo er begeistert immer wieder Leo zum Spielen aufgefordert hat und wie ein junges Reh durch den Garten gehüpft ist.

Seit er das Wolfosan bekommt ist das merklich besser geworden.
Die schlechten Tage sind so gut wie weg und er ist im Gesamten wieder viel fitter und vor allem zufriedener. 🙂
Die Zusammensetzung aus Grünlippmuschel, Ingwer, Teufelskralle, organischem Schwefel, und Chondroitinsulfat unterstützt Gelenke, Bindegewebe und Gelenkkapseln.
Bentley bekommt jeden Tag eine Tablette pulverisiert in sein Futter, da er sie pur nicht frisst, was aber kein Problem darstellt, weil sich die Tablette super einfach durchbrechen lässt.

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Eine absolute Kaufempfehlung von Bentley und mir! 😎

Vielen Dank an das gesamte Team von tiershop.de! ❤

 

Leo, Urlaub mit Hund

Segeln mit Hund #3

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Ein weiterer einwöchiger Segeltörn liegt hinter uns. ❤
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nsgesamt haben wir 66 Seemeilen (ca. 122 km) zurückgelegt.

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Dieses Mal war das Wetter nicht ganz so auf unserer Seite, aber wir haben unsere Tage ganz gut um den Regen drumherum planen können, und so sind wir nie richtig nass geworden, weil wir entweder abends schon im Schiff lagen, oder noch im Restaurant saßen.

Leo war die ganze Woche nicht einmal schwimmen, weil er im Boot einfach schlecht getrocknet wäre und er sowieso eine kleine Frostbeule ist… 😀

Angekommen im „Jachthaven De Meerkoet“ Echtenerbrug, dem Hafen, in dem unser Boot dieses Jahr liegt, haben wir schnell alles beladen, haben eine Runde mit Leo gedreht und sind in ein Restaurant gegangen, um uns vor dem Regen zu verkrümeln.
In einer Minute ist man hier direkt an einem schönen Spazierweg parallel zum Kanal und direkt am Tjeukemeer, wo die Hunde freilaufen können.
Mir kam ein kleines Mädchen entgegen, höchstens 8 bis 9 Jahre alt würde ich schätzen, mit 5 kleinen Pekinesen oder ähnlichem an der Leine. 😀 Total süß! 

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Am nächsten Tag sind wir nach Heeg gesegelt und haben dort im „Passantenhaven Heegerwâl“ festgemacht. Als wir vor ein paar Wochen dort waren, war bis auf den letzten Liegeplatz alles voll. Dieses Mal waren wir, mit ein paar wenigen anderen Booten, alleine. Kein Anstehen an den Duschen und Toiletten, Liegeplatz direkt am Toilettenhäuschen.
Hier hat man extrem gemerkt, dass die Ferien in Deutschland zu Ende sind. 😀
Direkt am Hafen ist ein Strand, an dem man auch mit Hund baden kann, Eine kleine Wiese ist dort auch, und dadurch, dass wenig los war, konnte Leo da auch ohne Leine laufen, allerdings sind die Möglichkeiten hier doch sehr begrenzt, richtig schöne Möglichkeiten, mit dem Hund freilaufend spazieren zu gehen, sind hier vom Hafen etwas weiter entfernt.

Weiter ging es in die „Marina Stavoren“, ein Ort direkt am Ijsselmeer. Der Weg dorthin war alles andere als entspannt und angenehm. Viel Welle und Wind, dadurch viel Krängung und stampfen durch die Wellen.
Leo und ich haben uns dann kurzerhand unter Deck gelegt und den restlichen Weg verschlafen. 😀
Stavoren wiederum hat aber einen tollen Hafen, direkt an einer kleinen Parkanlage gelegen, in der Leo viel und lange freilaufen konnte. Mitten im Ort gibt es einen Supermarkt, der sowohl mit Schiff, als auch mit dem Auto/zu Fuß etc. zu erreichen ist. In Holland gibt es ja, gefühlt, mehr Kanäle als Straßen.

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Von Stavoren ging es weiter über das Ijsselmeer nach Enkuizen, in den „Compagnieshaven Enkuizen“. Ein riesen großer Hafen in den die Schiffe im Minutentakt einfuhren.
Im Bereich des Meldestegs stand ein kleines Häuschen, aus dem uns der nette Hafenmeister direkt die Boxnummer, die wir nehmen sollten, zugerufen hat mit dem Kommentar „Die Box ist auch angenehm für den Hund.“ So wird man doch gerne empfangen. 🙂
Enkuizen hat zwar, direkt am Hafen, wieder nicht viele Möglichkeiten, dass die Hunde freilaufen können, allerdings ist es eine super schöne alte Stadt, mit alter Stadtmauer, schönem Freilichtmuseum, alten funktionstüchtigen Zugbrücken, tollen Kneipen und Restaurants, einer schönen Parkanlage … Einfach toll.

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Da am nächsten Tag für frühen Nachmittag starker Regen angesagt wurde, haben wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg nach Lemmer gemacht. Es war wenig bis gar kein Wind, sodass wir fast die gesamte Strecke unter Motor fahren mussten.
Im „Jachthaven Lemmer Binnen“ waren wir dieses Jahr schon ein paar Mal. Der Hafen ist schön gelegen, nach zum Hundestrand und der Innenstadt. Den Hundestrand haben wir uns dieses Mal gespart, weil das Wetter einfach nicht gut genug war. Schöne Spaziergänge mit Hund kann man hier vom Hafen aus dennoch super machen.

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Leider ging es am nächsten Tag schon wieder zurück nach Echtenerbrug. Der schönste Segeltag vom ganzen Törn, Sonne pur, genug Wind um ordentlich vorwärts zu kommen und Leo hat es auch nochmal richtig genossen.

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Die Niederländer sind total offen und entspannt, was das Thema Hunde angeht. Es gab kein einziges Restaurant, welches wir besuchen wollten, wo Hunde nicht erwünscht waren.
Leo hat meist noch vor uns was zu trinken bekommen und so gut wie jeder Zweite, der uns entgegen gekommen ist, hat Leo die Hand entgegen gestreckt und wollte ihn streicheln.
Trotz der Schilder „Honden aan de lijn“ liefen die einheimischen Hunde alle ohne Leine und ihre Menschen haben uns sogar manchmal etwas komisch angeguckt, warum Leo denn an der Leine sein muss und nicht einfach mal rennen dürfe. 😀
An allen Häfen waren Hunde gerne gesehen. 🙂

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Nächste Saison wird das Boot wieder hier liegen und wir freuen uns auf einen hoffentlich genauso schönen Sommer, wie wir ihn dieses Jahr hatten! 🙂

Leo, Urlaub mit Hund

Segeln mit Hund #2

Am dritten Tag sind wir von Balk nach Heeg gesegelt. Es war immer noch sehr heiß, aber auch die zweite Nacht hat Leo alles super mitgemacht. Das einzige, was uns an dem Hafen ein wenig Schwierigkeiten bereitet hat, war das ein- und aussteigen ins Boot, was an dem Steg leider nur über das Heck möglich war, und zusätzlich der Steg sehr hoch gelegen war.

Das faszinierende in Holland ist ja, dass sie dort mehr Kanäle und Flüsse als Straßen haben. Man fährt mit dem Boot hinter den Häusern der Leute her, durch die Gärten sozusagen und ein Ort ist schnuckeliger und schöner als der andere. 🙂20180725_130215

In Heeg sind wir zwei Nächte geblieben, weil der Hafen so toll war, wir einen super Liegeplatz hatten und der Ort ansich auch sehr sehr schön ist. Wir haben uns den Ort angeschaut und viel am ganz nah gelegenem Strand, bzw. eigentlich eher im Wasser, gelegen, damit man die Hitze überhaupt ertragen konnte.

Am nächsten Tag sind wir weiter gesegelt nach Kolmeersland, eine kleine Insel auf der zwei Häfen und sogar ein kleines Restaurant vorhanden sind. Mit einer Mini-Fähre konnte man aufs Festland gebracht werden, wenn man wollte. Der erste Hafen, in dem es keine Möglichkeit gab, dass Leo irgendwo flach ins Wasser gehen konnte. Deshalb haben wir ihm seine Rettungsweste angezogen und ihn von der Badeplattform auf dem Schiff hinten ins Wasser gehoben und sind ein wenig mit ihm im Hafenbecken geschwommen. Wie schnell Hunde trocknen können, wenn es so warm ist! 😀 Ich war immer wieder erstaunt.

Für den darauffolgenden Tag war starker Regen gemeldet, sodass wir hier erstmal abwarten wollten, ob und wann wir weiter segeln. Wir haben uns im Restaurant ein paar Getränke bestellt und es uns dort gemütlich gemacht, bis der Regen weitestgehend vorbei war, und sind dann nur einen kleinen Schlag bis Terherne gefahren. Leo hat der Regen überhaupt nicht gestört, und abends hat auch schon die Sonne wieder geschienen. Zum Glück ist er auch in Restaurants immer sehr brav, legt sich dort hin und schläft, selbst wenn er mal einen Tag ein bisschen weniger Bewegung bekommt.

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Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg nach Langweer gemacht. Der erste Tag, an dem es ziemlich windig war, und wir das ein oder andere Mal extreme Krängung hatten (Neuland für Leo), was ihm aber überhaupt nichts ausgemacht hat, und er sogar den ersten Tag total entspannt auf dem Boot gelegen hat und den Wind sichtlich genossen hat. Bei Hafeneinfahrt wurden wir direkt drauf angesprochen, wie gut und professionell Leo das auf dem Boot macht, und dass er das doch bestimmt schon länger macht. (Ziemlich genau eine Woche, zu dem Zeitpunkt 😀 *stolzsei*)

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Langweer hatte eine super schöne große Wiese in unmittelbarer Nähe des Hafens, auf der er endlich mal wieder richtig Gas geben und über die Wiese fetzen konnte. Wir haben uns abends nochmal gemeinsam auf den Weg zur Hafenmole gemacht und ein wenig beobachtet, was auf dem Wasser so los ist.

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Unter anderem haben wir an dem Tag auch ein großes Plattbodenschiff beobachten können, welches, wegen des starken Windes, auch ziemlich starke Krängung hatte.

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Nach einem kleinen Shoppingtrip am nächsten Morgen sind wir erst am frühen Nachmittag weiter gesegelt, bzw. konnten wir leider nur unter Motor fahren, weil der Wind in Böen doch ziemlich stark war, und sind nur ein kurzes Stück bis Teroele gefahren. Ein Hafen im Nichts. Weit und breit war wirklich gar nichts, und leider war das auch die erste (fast schlaflose) Nacht mit vielen vielen Mücken und einer riesen Spinne (DANKE an dieser Stelle nochmal an meinen Lieblingsmann, der mich vor dem Ekel gerettet hat 😀 🙂 ). Trotzdem haben wir den Abend genossen und einen wunderschönen Sonnenuntergang gehabt.

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Lemmer sollte die letzte Station unserer Urlaubs sein. Ein etwas größerer Ort, in dem wir zwei Nächte bleiben wollten. Shoppingtrip, endlich wieder super tolles leckeres Essen (das Essen ist in Holland leider meistens eine einzige Katastrophe gewesen) und gaaaanz viel erfrischen am Hundestrand stand hier auf dem Programm. Die letzten Zwei Tage einfach nochmal genießen.

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Über das gemeinsame Aufwachsen von Kind und Hund werde ich übrigens demnächst auch nochmal einen Beitrag schreiben! 🙂 Es ist einfach so toll zu sehen, wie viel Spaß sie zusammen haben und wie schön es ist, wenn der Hund auf diese kleine zarte Kinderstimme hört. ❤

In Lemmer war Leo übrigens die erste Nacht bis 03.00 Uhr draußen. Bisher war das leider nie möglich, weil er schnell laut wurde, wenn er außerhalb des Bootes etwas gehört hat. 😀

Der Rückweg nach Echtenerbrug, den Heimathafen, haben wir relativ unspektakulär mit wenig Wind hinter uns gebracht. Nun stand nur noch Aufräumen, sauber machen und die Heimfahrt auf dem Programm, die Leo komplett verschlafen hat.

Alles in allem hat er seinen ersten Segeltrip super toll mitgemacht und sich damit qulifiziert, den nächsten auch mitmachen zu müssen. 😀