Bentley

Bandscheibenvorfall 2.0

Wir sind leider nicht verschont geblieben vor einem zweiten Mal. Aber ich fange am Besten mal von vorne an ..

Am 15.12.2019 waren wir morgens noch, zusammen mit Frida, eine Runde in Bad Zwischenahn spazieren, bevor wir von unserem Wochenendtrip nach Hause gefahren sind. Kurz vor Ende des Spaziergangs ist Frida ganz ungünstig in Bentley reingerannt und er hat so laut gequiekt und gejammert, das habe ich so noch nie gehört. Er ist den restlichen Spaziergang dicht bei uns geblieben und hat sich nicht mehr bewegt als nötig.

Sonntagabend, als wir wieder zu Hause waren, lag Bentley nur noch rum und fing abends an zu zittern. Beim abtasten konnte ich so leider nichts feststellen, weil er keinen Mucks gesagt hat. Am nächsten Tag war es auch nicht wirklich besser, weshalb ich abends nach der Arbeit direkt mit ihm zu unserem Tierarzt gefahren bin. Dort wurden Röntgenbilder gemacht, auf dem man leider nichts erkennen konnte. Wir haben ein Schmerzmittel bekommen und sind erstmal wieder nach Hause, weil er ansonsten noch keinerlei Anzeichen eines weiteren Bandscheibenvorfalls gezeigt hat.

Leider brachte das Schmerzmittel nur am ersten Tag mäßigen Erfolg, weshalb ich am Mittwoch wieder zum Tierarzt bin. Daraufhin hat er Phen Pred bekommen, welches ihm innerhalb weniger Stunden so sehr geholfen hat. Ihm ging es stündlich viel besser, er ist aber trotzdem noch nicht wieder aufgestanden, wenn man nach Hause kam, zum fressen ist er nicht in die Küche gekommen und richtig Appetit hatte er auch nicht. Unsere kleinen Mini-Spaziergänge waren im Rentner-Tempo. Der Zustand hat sich danach nicht mehr verbessert, aber auch nicht wieder verschlechtert. Am 22.12.19 lag er mittags dann aber sogar wieder auf dem Rücken in seinem Körbchen, weshalb ich guter Dinge war, dass es doch wieder werden würde.

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Als ich Sonntag abends, ebenfalls der 22.12.19, unterwegs war und von meinem Freund eine Nachricht mit „Mit Bentley ist gar nichts mehr in Ordnung, er zittert wieder ganz doll und jammert.“ bekam hab ich schon fast mit dem Schlimmsten gerechnet, wollte es aber nicht wahr haben. Zu Hause angekommen habe ich Bentley vorsichtig aus dem Nest genommen, um zu schauen in welcher Verfassung die Hinterbeinchen sind und ob evtl. auch schon wieder Lähmungserscheinungen auftreten. Dem war leider so.. Noch lange nicht so extrem wie beim ersten Mal, aber mir war klar, dass ich am nächsten Tag direkt wieder zum Tierarzt fahre. Leider musste ich erst im Büro ein paar Dinge fertig machen, weshalb ich dann gegen Mittag erst zu unserem Haustierarzt gefahren bin, um mich kurz mit ihm zu besprechen, und danach direkt weiter in die Klinik, in der Bentley vor zwei Jahren auch operiert wurde.

Der Alptraum überhaupt, wenn man schildert, was passiert ist, und dir eine Tierärztin sagt „Es wird ein CT gemacht und dann müssen wir sehen, was und ob wir was machen können. Nach so einem Zusammenprall kann natürlich auch das Rückenmark verletzt worden sein.“. Dann stimmt man zu, dass die Untersuchungen und Behandlungen gemacht werden dürfen, man nimmt Halsband und Leine, Hund wird von der Tierärztin auf den Arm genommen und man geht ohne den Hund raus. Ich musste vorne an der Rezeption noch irgendwas unterschreiben, dass die OP gemacht werden darf, wenn was gefunden wird, aber irgendwie ist das alles nur noch wie ein Film abgelaufen. Die Tatsache, dass Bentley über Weihnachten da alleine in der Klinik bleiben muss war so schlimm. Ich wusste von der ersten OP, dass er sich da die Nase aufschubbern würde, weil er raus aus dem „Knast“ will.
Beim ersten Bandscheibenvorfall (den Beitrag dazu findet ihr hier > Bandscheibenvorfall 1.0) hatte Bentley drei Tage lang die Hinterbeine gelähmt und die Klinik hat das so toll wieder hinbekommen, weshalb ich natürlich eigentlich ein gutes Gefühl hatte, dass die das wieder gut machen, aber es ist halt trotzdem doof, wenn man den Hund für mehrere Tage einfach irgendwo in fremder Umgebung mit Schmerzen etc. lassen muss.

Die Klinik wollte anrufen, sobald das CT gemacht ist und eine Diagnose gestellt werden konnte. Um 14 Uhr war ich wieder aus der Klinik zu Hause, musste noch einkaufen für unser Raclette an Heiligabend und einkaufen einen Tag vor Weihnachten macht ja so Spaß … NICHT. Wo ich einkaufen sowieso schon hasse, egal wann. Ich hatte irgendwie generell auf nichts mehr Bock, weil ich Angst hatte, dass es dieses Mal nicht „nur“ ein Bandscheibenvorfall ist .. Selbst wenn gibt es Bandscheibenvorfälle, die nicht operiert werden können, etc.. Man macht sich so so viele Gedanken. Nur knapp eine Stunde später, um 14.53 Uhr rief die Klinik schon an, das CT war gemacht, es war ein weitere Bandscheibenvorfall, sie würden ihn jetzt direkt operieren und sich danach wieder melden. Das war der erste Anruf, der ein biiiisschen Erleichterung bei uns hervorgerufen hat. Nur 1,5 Stunden später, um 16.28 Uhr, rief die Tierärztin schon wieder an, dass die OP super verlaufen sei, sie viel Bandscheibenmaterial gewinnen konnten und er auch langsam schon aufwacht.
Danach durften wir jeden Tag anrufen, haben jeden Tag gehofft, dass er nach Hause darf. Am ersten Weihnachtstag haben wir sogar schon irgendwie damit gerechnet und waren suuuuper niedergeschlagen, als es hieß er müsste noch bis mindestens zweiten Weihnachtstag bleiben. Es war so schlimm, weil sie dann zum Beispiel sagen „Er setzt auch schon selbstständig Urin in seiner Box ab.“. Okay, einerseits super, denn es gibt Hunde nach Bandscheibenvorfällen, die dabei Hilfe brauchen und Kot/Urin nicht mehr selbstständig abgeben können. Aber andererseits ist es für einen stubenreinen Hund halt irgendwie schlimm, in seinem „Nest“ Pippi zu machen .. Das machen sie dann ja wirklich erst, wenn sie soooo dringend müssen, dass sie es nicht mehr halten können.

Am zweiten Weihnachtstag durften wir ihn dann aber abholen und ich hatte Mühe ihn langsam zum Auto zu führen, weil er einfach nur raus und weg wollte, fast schon versucht hat selber in den Fußraum zu springen. Er sollte noch 5 weitere Tage Antibiotikum bekommen und 3 Tage Schmerzmittel.. Die Schmerzmittel wirkten aber nicht. Er lag den ganzen Tag nur im Nest rum, hat gezittert, keinen Appetit und war total teilnahmslos. Klar, das war ja auch eine krasse OP, aber es war alles ganz anders als nach dem ersten BSV. Da hat er sich danach sofort wieder aufs Fressen gefreut und ich hatte Mühe, dass er im Nest liegen bleibt..

 

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Back Home. ❤

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Ich habe direkt am nächsten Tag bei unserem Haustierarzt ein weiteres Schmerzmittel geholt, was ich ihm zusätzlich geben kann bei Bedarf, und etwas, was den Magen schützt vor den ganzen Medikamenten. Damit ging es einigermaßen, man hat ihm aber trotzdem noch die starken Schmerzen angemerkt. Gefressen hat er auch nur ganz zaghaft und nur, wenn ich es ihm ins Nest gebracht habe.

In der Nacht vom 29. auf 30.12. hat Bentley sein Futter, was er im Zeitraum von ca. 12 Stunden vorher gefressen hat, nahezu unverdaut wieder ausgekotzt. Unter anderem auch Babybrei Karotte/Kartoffel, der ja wirklich nicht schwer zu verdauen ist, was mir dann doch irgendwie zu denken gegeben hat und ich bin (wiiiiieder einmal) am Montag zum Tierarzt. Er hat etwas gegen Übelkeit bekommen, wir haben das Antibiotikum direkt abgesetzt, was er zu dem Zeitpunkt auch schon 7 Tage bekommen hat, und sind auf ein anderes Schmerzmittel umgestiegen. Außerdem bin ich sofort los und habe alles für Schonkost besorgt, hab Hühnchen gekocht und er hat mehrere kleinere Portionen bekommen. Trotz des Mittels gegen Übelkeit wurde sein Appetit nicht deutlich besser, aber wir haben die Schmerzen mit dem anderen Schmerzmittel endlich in den Griff bekommen. Ehrlich gesagt habe ich mir dabei gar nicht viel gedacht..

Am 02.01.20 wurden die Fäden gezogen und die Wundheilung ist und war bei ihm super. Die Narbe sieht so schön aus, das Fell ist schon wieder ordentlich nachgewachsen.

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Das Laufen wurde bis zu dem Zeitpunkt von Tag zu Tag auch deutlich besser und wir haben jeden Tag kleine Übungen gemacht, die uns die Physiotherapeutin vor zwei Jahren gegeben hat. Die Nerven scheinen sich also dieses Mal genauso gut zu erholen wie beim letzten Mal.

So, jetzt aber erstmal genug. Teil 2 folgt bald … 🙂

Bentley, Leo, Produkttests

Wurmkur – ja oder nein?!

Seit ich Bentley habe und mich mit dem Thema Würmer und Wurmkuren beschäftigen muss, hatte ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, als ich dann alle 6 Monate eine Wurmkur gegeben habe, ohne wirklich zu wissen, ob er Würmer hat oder nicht.

Als Leo dann vor 2 Jahren kam und ich mich auch mehr auf Social Media mit den ganzen Hundethemen beschäftigt habe, wusste ich, dass es die Variante gibt, Kotproben einschicken und untersuchen zu lassen, habe mir die ganze Geschichte aber super umständlich und nervig vorgestellt, sodass ich bei der halbjährlichen Entwurmung geblieben bin.

Vor ein paar Wochen hat Vetevo dann bei uns angefragt, ob wir Interesse hätten den Wurmtest zu testen.
Ich bin generell natürlich immer dafür, keine unnötigen Chemikalien in den Hund zu stopfen, und habe den Produkttest gerne angenommen. Immerhin nehmen wir ja auch nicht regelmäßig irgendwelche Medikamente ein, weil wir eventuell ja irgendetwas haben könnten, oder?!

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Nachdem der Test, übrigens sehr sehr schnell, bei uns ankam, habe ich die Boxen mithilfe des QR-Codes mit der Vetevo App aktiviert und drei Tage in Folge j20191030_165536.jpgeweils von beiden Hunden Kotproben in den dafür vorgesehenen Döschen gesammelt.
Um diese auseinanderhalten zu können und Bentleys/Leos Kotproben nicht zu vertauschen, habe ich einen Punkt auf die von Leo gemalt. Hier hätte ich es vielleicht super gefunden, wenn kleine Klebepunkte beigelegen hätten für den zweiten Hund, aber das nur als klitzekleine Anmerkung.

Das Sammeln war bei Leo ganz klasse, weil er immer kilomeeeeterweit auf ein Feld oder ins tiefste Dicki

cht rennt, um sein Häufchen zu machen. 😀
Bentleys zweiten Haufen habe ich fast ganz verpasst, weil ich so sehr mit dem Suchen von Leos Häufchen beschäftigt war. 😀 Die beiden Chaoten ..

Die ersten beiden gesammelten Proben sollte man „kühl lagern“, was nicht allzu kompliziert war da es draußen nur um die 0 Grad hatte. Das stelle ich mir im Sommer allerdings etwas komplizierter vor. Im Kühlschrank würde ich sie jetzt ehrlich gesagt ungern haben wollen. Wie macht man das da? 😀

Wenn man alle gesammelt hat muss man die Probenbox nur noch verschließen, den Rücksendeaufkleber, der beiliegt, draufkleben und in den nächsten Briefkasten stecken. Ich habe die Boxen freitags weggeschickt und hatte montags schon die Ergebnisse, obwohl freitags in einigen Bundesländern ein Feiertag war!
Die Ergebnisse bekommt man schnell und einfach direkt über die App, zusätzlich aber auch per Mail.

Und: Wir sind wurmfrei!

Außerdem kann man die App ebenfalls als „Tagebuch“ für die jährlichen Impfungen, das Gewicht oder die Behandlung gegen Flöhe und Zecken nutzen, wobei das noch nicht so ideal funktioniert wie die Nutzung für die Wurmtests.

Ich muss im Nachhinein sagen, dass ich wiiiirklich super überrascht war wie einfach es doch war. Die ganze Sache wäre nochmal ein Stück unkomplizierter, wenn wir sowieso immer da spazieren gehen würden, wo man die Häufchen sowieso wegmacht.
Da wir aber fast immer mitten im Wald oder im Moor unterwegs sind, und sie auch nicht auf oder an Wege machen, müssen wir es selten einsammeln.
Aber auch so war es schnell gemacht. Am Briefkasten laufe ich, wenn ich zur Arbeit gehe, auch jeden Tag vorbei und dass die Analyse der Proben so schnell geht hat mich wirklich überrascht.

Ich denke wir bleiben auf jeden Fall bei der Variante, bevor wir nochmal unnötig eine Wurmkur geben! 🙂

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Bentley, Leo

Tante Hilde Hundebett „Düne“

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Die Suche nach dem geeigneten Hundebett …

Bei Bentley war das damals eigentlich total unkompliziert. Solange er eine Decke hat, in die er sich einrollen kann, hat er sich bisher mit jedem Hundekörbchen oder -bett zufrieden gegeben.

Dann kam Leo und ein größeres Körbchen.. Bentley hat sich sofort immer in das Große gelegt, und Leo musste sich ins Kleine quetschen. Anfangs noch kein Problem, weil Leo nicht viel größer war, aber wie das mit den Welpen so ist, wachsen Sie ja nunmal schnell.

Dazu kommt, dass Leo recht wählerisch ist, was seinen Schlafplatz angeht und ich eins haben wollte, was gut und ordentlich zu reinigen ist. Viele Hundebetten kann man ja leider nicht komplett abziehen und waschen.

Durch eine Freundin bin ich auf die „Tante Hilde“ Hundebetten aufmerksam geworden und habe mich mit der lieben Simone in Verbindung gesetzt!

Ihre Betten haben alles, was ich wollte:
– eine gewisse Größe
– einfache Reinigung
– robuster Stoff
– schöne Farbe, passend zur Einrichtung

Als das Bett ankam, es ist übrigens das Modell „Düne“ in braun und Größe XXXL, war ich von der Größe ehrlich gesagt doch etwas überwältigt. Meine Vorstellungskraft, wenn irgendwo Maße angegeben sind, ist leider mehr als schlecht. 😀
Für Leo & Bentley ist die Größe so aber perfekt. Sie können sich beide reinlegen und haben ausreichend Platz.
Wir haben das Nest nun schon mehrere Monate in Gebrauch und sind immer noch total begeistert.
Der Bezug lässt sich super leicht (komplett, auch von den Seitenteilen!!!) abziehen und waschen. Wenn der „matschige“ Hund zum trocknen im Nest lag saugt man es danach einmal aus und es ist wieder sauber! Der Stoff ist kratzfest und wirklich robust!
Der hohe Rand ist super für Leo, der gerne immer und überall seinen Köpf erhöht ablegt.

Bei uns wird’s zukünftig nur noch Tante Hilde Hundebetten geben! Nach vielem herumprobieren und zwei Hundebetten, die wir tatsächlich auf dem Dachboden liegen haben, weil sie überhaupt nicht angenommen wurden, haben wir endlich das Richtige gefunden!

P.S.: Die Kinder lieben es auch und zum knabbern liegen dem Paket ein paar Knöchelchen bei! 😀 🙂 ❤

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Bentley, Leo

my o‘ dog

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Habt ihr auch immer schonmal gedacht, wie schön es wäre, wenn man nicht immer alleine spazieren gehen müsste (gut, ab und zu gehe ich tatsächlich auch mal gerne alleine mit den Hunden spazieren 😀 ), wenn der eigene Hund mal ein paar Spielgefährten hätte oder man sich zwischendurch einfach mal mit Gleichgesinnten austauschen könnte, weil die Erziehung gerade nicht so läuft und man irgendeine Unart nicht abgestellt bekommt?! 🤔

Die Lösung gibt es seit ein paar Monaten und nennt sich „my o‘ dog“. Eine App, mit der man Hundehalter in seiner Nähe finden kann.

Dank der Filter, die man einstellen kann, kann man zum Beispiel sowohl nach Alter des Herrchens/Frauchens, als auch nach Alter des Hundes, Geschlecht, Rasse etc. suchen und sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Ihr sucht jemanden, der ab und zu mal mit euerm Hund spazieren gehen könnte? Auch danach könnt ihr dort suchen! 🙂

Es gibt noch ein paar weitere tolle Features, die ihr euch unbedingt selber anschauen solltet!

In dem Imagevideo durften Leo, Bentley und ich übrigens mitwirken. ❤

Alles in allem eine tolle App, die jeder Hundehalter auf seinem Smartphone haben sollte. 🙂 😎

Ich bin auf der Plattform natürlich auch vertreten und freue mich über eine Nachricht von euch! ❤

Leo, Rettungshundeausbildung

Eignungstest 16.09.2018

Der Eignungstest liegt jetzt schon eine Woche hinter uns.

Eignungstest – was ist das eigentlich?!

Seit März diesen Jahres sind wir nun in der Rettungshundestaffel aktiv und der „Rettungshunde-Eignungstest“ ist die erste Hürde auf dem Weg zum geprüften, einsatzfähigen Rettungshund.

Es werden verschiedene Elemente geprüft, die das Wesen und das Verhalten des Hundes in verschiedenen Situationen zeigen:

1. „Verhalten gegenüber einer Fremdpersonengruppe“
Eine Gruppe aus vier bis fünf Personen bekam Futter und musste Leo nacheinander zu sich rufen und er muss neugierig und freundlich hinlaufen, sich anfassen lassen.
Im Anschluss liefen die Personen erst im normalen Geh-Tempo, dann etwas schneller und im Laufschritt auf uns in der Mitte zu.
Leo musste sich noch von einer Fremdperson tragen lassen und eine Person lief auf uns zu, fiel vor uns hin und rannte schreiend weg.

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2. „Verhalten bei optischen Umwelteinwirkungen“
Ein flatterndes Tuch, an dem wir vorbei gehen mussten, eine blaue Tonne, die auf uns zugerollt ist, ein Schirm, der in unsere Richtung aufgespannt wurde und eine humpelnde Person mit flatternder Kleidung, die an uns vorbei gelaufen ist.

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3. „Spielen mit einen Gegenstand“
Spieltrieb und sich motivieren lassen mit einem Spielzeug (das IKEA-Bärchen 😀 ) war bei Leo gar kein Problem. 😀

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4. „Verhalten bei akustischen Einwirkungen“
Ein vorbeifahrendes, laut hupendes Auto, eine Metalltonne, mit der ordentlich Krach gemacht wurde und eine laufende Bohrmaschine, an der wir vorbei laufen mussten.

5. „Verhalten bei Feuer und Rauch“
Eine kleine Tonne, in der ein wenig Feuer und Rauch gemacht wurde, und um die wir herumlaufen mussten.

6. „Verträglichkeit mit anderen Hunden“
Im Slalom mussten wir durch eine Reihe anderer Hunde laufen, im Anschluss wurde Leo von einer Fremdperson nochmal durch die Reihe mit Fremdhunden geführt.

7. „Gewandtheit“
Über eine kleine Brücke, durch einen Tunnel und über drei verschiedene Untergründe, bei uns Kieselsteine, eine Plastikwellpappe und ein Stück auf dem Boden liegender Zaun, musste er laufen.

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8. „Verweistest“
Leo musste zum Schluss noch zeigen, dass er „finden“ will, und eine VP (=Versteckperson) anzeigen will. Das Bellen hat im Training sonst immer besser geklappt, aber hier sollte erstmal nur zeigen, dass er den Drang hat hinzulaufen.

Wichtig ist, dass der Hund kein aggressives Verhalten zeigt oder in Panik gerät. Leo hat alles super gemacht und selbst die Brücke und den Tunnel, den er anfangs nicht ganz so toll fand, hat er perfekt gemacht. Zu der Brücke hat er mich im Eignungstest sogar richtig hingezogen, weil er unbedingt drauf wollte. Klar, hat im Training ja auch immer viele Leckerchen gegeben.. 😀

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Ich war vorher tatsächlich mega nervös, was ehrlich gesagt totaler Quatsch war! Aber wie das immer so ist, hinterher ist man halt schlauer! 😀

Bentley

Sechs Wochen Wolfosan

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Wir, bzw. Bentley, darf mittlerweile schon seit sechs Wochen testen, wie das Leben mit Wolfosan von tiershop.de ist.
(Die genaue Krankengeschichte von Bentley könnt ihr in unserem Blogbeitrag „Diagnose Bandscheibenvorfall“ lesen.)

Da ich sowieso schon länger auf der Suche nach etwas war, dass ich Bentley unterstützend geben kann, habe ich mich natürlich umso mehr darüber gefreut, als wir vor knapp sieben Wochen von der lieben Ramona von tiershop.de angeschrieben wurden, mit der Frage, ob wir Interesse an einer Kooperation für das Wolfosan hätten.

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Seit der OP im Januar gab es immer mal wieder schlechte und gute Tage.
Ab und zu ist er beim Pipi machen umgekippt, weil das Beinchen plötzlich nicht mehr so wollte wie er, oder er lief plötzlich auf drei Beinen, weil er das typische Jack Russel Problem mit den Knien auch hat.
Dann gab es aber auch Tage, wo er begeistert immer wieder Leo zum Spielen aufgefordert hat und wie ein junges Reh durch den Garten gehüpft ist.

Seit er das Wolfosan bekommt ist das merklich besser geworden.
Die schlechten Tage sind so gut wie weg und er ist im Gesamten wieder viel fitter und vor allem zufriedener. 🙂
Die Zusammensetzung aus Grünlippmuschel, Ingwer, Teufelskralle, organischem Schwefel, und Chondroitinsulfat unterstützt Gelenke, Bindegewebe und Gelenkkapseln.
Bentley bekommt jeden Tag eine Tablette pulverisiert in sein Futter, da er sie pur nicht frisst, was aber kein Problem darstellt, weil sich die Tablette super einfach durchbrechen lässt.

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Eine absolute Kaufempfehlung von Bentley und mir! 😎

Vielen Dank an das gesamte Team von tiershop.de! ❤

 

Leo, Urlaub mit Hund

Segeln mit Hund #3

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Ein weiterer einwöchiger Segeltörn liegt hinter uns. ❤
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nsgesamt haben wir 66 Seemeilen (ca. 122 km) zurückgelegt.

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Dieses Mal war das Wetter nicht ganz so auf unserer Seite, aber wir haben unsere Tage ganz gut um den Regen drumherum planen können, und so sind wir nie richtig nass geworden, weil wir entweder abends schon im Schiff lagen, oder noch im Restaurant saßen.

Leo war die ganze Woche nicht einmal schwimmen, weil er im Boot einfach schlecht getrocknet wäre und er sowieso eine kleine Frostbeule ist… 😀

Angekommen im „Jachthaven De Meerkoet“ Echtenerbrug, dem Hafen, in dem unser Boot dieses Jahr liegt, haben wir schnell alles beladen, haben eine Runde mit Leo gedreht und sind in ein Restaurant gegangen, um uns vor dem Regen zu verkrümeln.
In einer Minute ist man hier direkt an einem schönen Spazierweg parallel zum Kanal und direkt am Tjeukemeer, wo die Hunde freilaufen können.
Mir kam ein kleines Mädchen entgegen, höchstens 8 bis 9 Jahre alt würde ich schätzen, mit 5 kleinen Pekinesen oder ähnlichem an der Leine. 😀 Total süß! 

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Am nächsten Tag sind wir nach Heeg gesegelt und haben dort im „Passantenhaven Heegerwâl“ festgemacht. Als wir vor ein paar Wochen dort waren, war bis auf den letzten Liegeplatz alles voll. Dieses Mal waren wir, mit ein paar wenigen anderen Booten, alleine. Kein Anstehen an den Duschen und Toiletten, Liegeplatz direkt am Toilettenhäuschen.
Hier hat man extrem gemerkt, dass die Ferien in Deutschland zu Ende sind. 😀
Direkt am Hafen ist ein Strand, an dem man auch mit Hund baden kann, Eine kleine Wiese ist dort auch, und dadurch, dass wenig los war, konnte Leo da auch ohne Leine laufen, allerdings sind die Möglichkeiten hier doch sehr begrenzt, richtig schöne Möglichkeiten, mit dem Hund freilaufend spazieren zu gehen, sind hier vom Hafen etwas weiter entfernt.

Weiter ging es in die „Marina Stavoren“, ein Ort direkt am Ijsselmeer. Der Weg dorthin war alles andere als entspannt und angenehm. Viel Welle und Wind, dadurch viel Krängung und stampfen durch die Wellen.
Leo und ich haben uns dann kurzerhand unter Deck gelegt und den restlichen Weg verschlafen. 😀
Stavoren wiederum hat aber einen tollen Hafen, direkt an einer kleinen Parkanlage gelegen, in der Leo viel und lange freilaufen konnte. Mitten im Ort gibt es einen Supermarkt, der sowohl mit Schiff, als auch mit dem Auto/zu Fuß etc. zu erreichen ist. In Holland gibt es ja, gefühlt, mehr Kanäle als Straßen.

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Von Stavoren ging es weiter über das Ijsselmeer nach Enkuizen, in den „Compagnieshaven Enkuizen“. Ein riesen großer Hafen in den die Schiffe im Minutentakt einfuhren.
Im Bereich des Meldestegs stand ein kleines Häuschen, aus dem uns der nette Hafenmeister direkt die Boxnummer, die wir nehmen sollten, zugerufen hat mit dem Kommentar „Die Box ist auch angenehm für den Hund.“ So wird man doch gerne empfangen. 🙂
Enkuizen hat zwar, direkt am Hafen, wieder nicht viele Möglichkeiten, dass die Hunde freilaufen können, allerdings ist es eine super schöne alte Stadt, mit alter Stadtmauer, schönem Freilichtmuseum, alten funktionstüchtigen Zugbrücken, tollen Kneipen und Restaurants, einer schönen Parkanlage … Einfach toll.

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Da am nächsten Tag für frühen Nachmittag starker Regen angesagt wurde, haben wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg nach Lemmer gemacht. Es war wenig bis gar kein Wind, sodass wir fast die gesamte Strecke unter Motor fahren mussten.
Im „Jachthaven Lemmer Binnen“ waren wir dieses Jahr schon ein paar Mal. Der Hafen ist schön gelegen, nach zum Hundestrand und der Innenstadt. Den Hundestrand haben wir uns dieses Mal gespart, weil das Wetter einfach nicht gut genug war. Schöne Spaziergänge mit Hund kann man hier vom Hafen aus dennoch super machen.

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Leider ging es am nächsten Tag schon wieder zurück nach Echtenerbrug. Der schönste Segeltag vom ganzen Törn, Sonne pur, genug Wind um ordentlich vorwärts zu kommen und Leo hat es auch nochmal richtig genossen.

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Die Niederländer sind total offen und entspannt, was das Thema Hunde angeht. Es gab kein einziges Restaurant, welches wir besuchen wollten, wo Hunde nicht erwünscht waren.
Leo hat meist noch vor uns was zu trinken bekommen und so gut wie jeder Zweite, der uns entgegen gekommen ist, hat Leo die Hand entgegen gestreckt und wollte ihn streicheln.
Trotz der Schilder „Honden aan de lijn“ liefen die einheimischen Hunde alle ohne Leine und ihre Menschen haben uns sogar manchmal etwas komisch angeguckt, warum Leo denn an der Leine sein muss und nicht einfach mal rennen dürfe. 😀
An allen Häfen waren Hunde gerne gesehen. 🙂

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Nächste Saison wird das Boot wieder hier liegen und wir freuen uns auf einen hoffentlich genauso schönen Sommer, wie wir ihn dieses Jahr hatten! 🙂